Liebe Freunde des Frisbeesports,

sicherlich wurde am Wochenende in K´lautern die Meisterfrage entschieden und die Abstiegsfrage vertagt. Doch das tatsächliche sportliche Highlight fand nur wenige Kilometer vom Betze" entfernt statt; warum das Frisbee-Trunier nicht im großen Stadion stattfand, konnte nicht endgültig geklärt werden, hinterließ aber bei vielen Beteiligten einen, nun ja, faden Beigeschmack.

Zum Sportlichen:
Gleich im ersten Spiel kam es zum Showdown im Kampf um den Einzug in die obere Pool-Hälfte, als wir mit unseren alten Spezln von Ars Ludendi die Klingen kreuzten. Das Spiel fand auf Sand statt und der war Anfangs auch bei uns im Getriebe (großes Wortspiel, findet ihr nicht?). Jedenfalls rannten wir einem Drei-Punkte-Rückstand scheinbar vergeblich hinterher. Beim Spielstand von 9 : 12 fehlte den Darmstädtern nur noch ein Punkt zum Sieg; doch dann rafften sich die Discos zu einer Energieleistung nicht für möglich gehaltenen Ausmaßes auf und gewannen die nächsten drei Punkte. So wurde das Spiel auf 14 verlängert, wir lagen wiederum schnell mit 12 : 13 zurück, aber wieder "zeigte die Mannschaft Charakter" und gewann mit 14 : 13. Insofern konnten wir das zweite Pool-Spiel gegen die späteren Sieger aus Augsburg ruhig angehen lassen und verloren relativ hoch. Im letzten Pool-Spiel GEWANNEN wir dafür gegen die Eintracht aus Frankfurt relativ hoch, so dass wir uns für die TOP 8 qualifiziert hatten, und das völlig zurecht, denn Darmstadt gewann schließlich ziemlich sicher den unteren Pool. Im letzten Spiel am Samstag spielten wir ohne den familiär eingebundenen Flo dann gegen die Titelverteidiger aus Lüneburg. Wir lernten, dass schnelles, sicheres Passen durchaus erfolgreich sein kann und lagen schnell mit 0 : 6 hinten. Danach fanden wir in die Partie (später dann auch in die Party, hahaha!!)
und gestalteten die restliche Spielzeit offen, so dass wir schließlich mit 6 : 13 verloren.

Beim Mannschaftsdinner beim vietnamesischen Thailänder wurde vor allem darauf geachtet, dass viele Kohlehydrate aufgenommen wurden, da man am nächsten Tag doch wieder voll angreifen wollte. Kleiner Tipp am Rande: da ist immer "Happy Hour"! Auf der Party gefiel das Team zunächst durch mannschaftliche Geschlossenheit; den "Dirty Dancing"-Contest konnten wir durch eine starke Einzelleistung (Anatol, König der Stripper!) für uns entscheiden. Zu überzeugen wusste hier auch das Duo "Marcus und Marion", die mit einer süßen gruppentaktischen Maßnahme zu gefallen wussten. Danach wurden die Alten Herren und der Teamkapitän ins Bett verbannt, damit es der Rest der Crew so richtig krachen lassen konnte. Und - so geht die Sage - dieser Rest konnte am Ende der Feierlichkeiten sogar mit einem jambischen, trochäisierten Fünf- bis Sechsheber den Lyrik-Contest gewinnen. Heureka!

Am nächsten Morgen war die Freude groß, nicht gleich als erstes auf den Court zu müssen. In unserem ersten Spiel ging es gegen Mainz, aber nicht deren Topp-Team. Trotzdem waren wir krasser Außenseiter, doch hielten erstaunlich gut bis zum 6 : 6 mit, bevor sich einige Unzulänglichkeiten ins Spiel einschlichen ... Folgen der nächtlichen Anstrengung? Egal, um ins Spiel um Platz 5 einzuziehen, bedurfte es eines Sieges gegen Göttingen auf Sand. Dieses Mal führten wir lange, bevor uns Göttingen schließlich mit 13 : 14 niederrang. So spielten wir schließlich um Platz 7 und gewannen dort gegen ehemalige Kaiserlauterer Menschen, die das Turnier dank Imke irgendwann erfunden hatten. Danke dafür!

Glücklich und zufrieden mit einem rundum gelungenen Wochenende traten unsere Spieler/innen Lani, Marion, Flo, Anatol, Marcus-Roy, Markus-Siggi, Captain Tobi, Oli S. und noch irgendjemand, der leider nicht so toll wie Christian spielt und fährt (no GPS. I´m sorry!)) den Heinmweg an; manche sangen dabei mit Leibeskräften und sehr schön. Der Tatort war dafür leider fast schon vorbei, doch auch das konnten die Helden verschmerzen.

Fazit:
sehr schönes Wetter, sehr nette Truppe, sehr gut gespielt, sehr viele Dives, sehr schönes Wochenende. Irgendwelche Einwände?

Ein Zeuge
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