In Ilmenau ist der Himmel blau


Nach einer entspannenden Anfahrt trafen wir frohen Mutes -am frühen Samstag Vormittag- im schönen Ilmenau ein. Wir, das waren Matthias, Marvin, Jan, Joscha, Max, SR, Ina, Carola (unsere Unterstützung aus Stuttgart) und ich.
Unser erstes von vier Gruppenspielen stand unter einem schlechten Stern: Nach rund zwei Minuten verletzte sich der gute Max im Spiel gegen die WegWerfGesellschaft aus München und fiel folglich für den Rest des Turniers aus. Trotz des Verlustes ging das Spiel sehr, sehr, sehr eindeutig für uns aus. Im zweiten Grupppenspiel standen wir Marburg gegenüber. Da uns ein Mann fehlte und Marburg nicht zu unterschätzen war, gingen wir von Anfang an konzentriert und mit hoher Intensität in die Partie. Wie erwartet spielten die Marburger sicher und taktisch klug. Mit ihrer Zone machten sie das Spiel langsam und somit kam es, dass wir nur sehr, sehr eindeutig das Spiel für uns entscheiden konnten. Im vorletzten Gruppenspiel traten wir gegen die Paradiesvögel aus Jena an, die uns in der ersten Hälfte das Leben ganz schön schwer machten. Nach den anfänglichen Schwierigkeiten fing sich das Team wieder und wir entschieden auch dieses Spiel sehr, sehr eindeutig für uns.
Um diese eindeutig einseitigen Spielverläufe etwas aufzulockern, ein Lob meinerseits an die Ilmenauer, die das Turnier super organisiert haben und tolle Ideen hatten. Unter anderem bekam jedes Team eine blanko Fahne, die man in einer eigens angebrachten Bastelecke für ein zugelostes Team des Turniers gestallten sollte.
Doch jetzt zum letzten Spiel der Gruppenphase, welches wir gegen den wilden Haufen der Gastgeber, den Ilmenauer Chill Out's (ich hoffe das stimmt so) ausfochten: Ein junges Team, mit einer wilden Art zu spielen. Auch dieses Spiel entschieden wir, diesmal aber sehr, sehr, sehr, sehr eindeutig, für uns. Nach Ende unserer Gruppenphase, aus der wir sehr eindeutig als Erster hervorgingen, sollten noch weitere Disziplinen folgen, die einen eindeutigen Sieger brauchten. Den Beerrace-Sieg, der über drei Runden in einem Hindernislauf zu bewältigen war, holten der Jan, Joscha und meine Wenigkeit unter Aufopferung der letzten Kraftreserven, welche sogar zur Überrundung anderer führte, für DiscoFever nach Hause. Ambitioniert ging es dann nach dem Duschen zum Schlittschuhlaufen. Ich sagte ja schon, super organisiert.
Das Abendessen wurde in der Ilmenauer Mensa eingenommen. Genauer gesagt, in einer Lokalität die mit der Frankenstube in der Hublandmensa zu vergleichen ist. Danach gings weiter zur Party in einem eigens angemieteten Studentenclub (bi-club). Jetzt musste natürlich noch die Party gewonnen werden, um die Mission Tagessieg perfekt zu machen. Die Bierkästen wurden geleert und die Tanzfläche gerockt (trotz manchmal fragwürdiger Musik). Doch es konnte nur einen von uns geben, der sich mit einigen anderen Scheibendrehern den Partysieg erkämpfte: natürlich der Jan.
Am nächsten Morgen steckten die Resultate der Party noch in den Knochen. Dass wir unser Halbfinale erst gegen frühen Mittag spielen sollten, kam da sehr gelegen. Trotzdem fiel es schwer, an die Leistungen vom Vortag an zu knüpfen. Das Halbfinale bestritten wir gegen das zweite Ilmenauer Team. Nach einigen spannenden Minuten des Zitterns fanden wir zu unserer Leistung des Vortags zurück. Auch hier gewannen wir zum Schluss eindeutig. Nach mehrern Matches Pause hieß unser Final Gegner Forest Dive Back (Ex-Ilmenau). Und auch in diesem letzten Spiel des Turniers überzeugten wir eindeutig.

Man kann getrost sagen, dass wir das Turnier gerockt haben und dass dieses Wochenende die Discokugel am blauen Himmel über den Dächern Ilmenaus erstrahlte.

Zur Belohnung gab es fürs Team eine Fahne und eine goldene Meisterschaftsschale. Die Beerracer bekamen mega starke Bierkrüge und auch unser Partymitgewinner ging nicht leer aus.

Ape
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